Junge Frau mit Laptop und Block macht sich Notizen. Rechte: flickr.com/Chung Ho Leung

Warum Wissenschaftsjournalismus studieren?

Was verrät mein Smartphone über mich? Wem hilft die neue Krebstherapie? Wirken Elektroautos gegen den Klimawandel? Wissenschaft, Medizin und Technik werden immer wichtiger für unseren Alltag - und für die Politik. Leser, Zuhörer und Zuschauer sind auf kompetente Berichterstatter angewiesen: Journalisten, die nicht nur spannend aus Labor und Klinik berichten, sondern Nachrichten einordnen, Fortschritt erkennen und vor Hypes warnen.

Der Bachelorstudiengang Wissenschaftsjournalismus verknüpft von Anfang an Kompetenzen für Journalisten (Recherche, Interviewtraining, Lehrredaktionen, Medienrecht, Journalismusforschung, Ethik) mit dem Wissen aus einem Zweitfach. Zur Wahl stehen Naturwissenschaften (mit den Schwerpunkten Biowissenschaften/Medizin und Physik), Technikjournalismus und Datenjournalismus. Und nur in Dortmund gehört ein Volontariat bei renommierten Medien gleich zu diesem Studium dazu.

Master Wissenschaftsjournalismus - Zukunftskompetenz in einem Jahr

Das zweisemestrige Masterprogramm bietet ein kompaktes Angebot für Journalisten mit Führungsambitionen ebenso wie für jene, die tiefer in die Forschung zum Wissenschaftsjournalismus einsteigen wollen. Neben empirischer Sozialforschung stehen Redaktionsmanagement und ein Führungskräfteseminar auf dem Plan. Das Zweitfach ist weitgehend frei wählbar. Voraussetzung für das anspruchsvolle Programm sind ein Abschluss im Wissenschaftsjournalismus oder einem adäquaten Studiengang sowie ein journalistisches Volontariat.

Die häufigsten Fragen zur Zulassung

Vor dem Bachelorstudium

  • Bewerbung, Zulassung und Einschreibung

    Bewerbung, Zulassung und Einschreibung

    Bewerbung, Zulassung, Einschreibung: Was ist das eigentlich?

    Da es bei dem Hospitationsnachweis hin und wieder Verwirrung über den Unterschied dieser drei Begriffe gibt, seien diese hier in chronologischer Reihenfolge erklärt: Interessenten für einen Platz im Bachelor-Studiengang Wissenschaftsjournalismus schicken zunächst ihre Bewerbung an das Studierendensekretariat.

    Das Studierendensekretariat eröffnet nach Ablauf der Bewerbungsfrist das Zulassungsverfahren. Wer einen Zulassungsbescheid erhalten hat, kann sich in den Studiengang einschreiben und dadurch den Studienplatz annehmen. Die Einschreibung, auch Immatrikulation genannt, muss innerhalb einer bestimmten Frist erfolgen, die im Zulassungsbescheid vermerkt ist. Schreibt man sich nicht rechtzeitig ist, wird der Platz einem anderen Kandidaten von der Warteliste zugeteilt (Nachrückverfahren).

    Der Hospitationsnachweis gehört (noch) nicht in die Bewerbung, sondern ist erst bei der Einschreibung vorzulegen. Weitere Informationen dazu hält das Studierendensekretariat bereit.


    Bewerbung: Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um mich für einen Studienplatz zu bewerben?

    Grundsätzlich ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur) nötig. Außerdem muss die Online-Bewerbung rechtzeitig beim Studierendensekretariat eingegangen sein. Bei der Einschreibung, also zu einem späteren Zeitpunkt, ist dann noch der Nachweis einer mindestens sechswöchige Hospitation in der Redaktion eines aktuellen journalistischen Mediums notwendig (siehe Fragen weiter unten).


    Bewerbung: Wann muss ich mich für den Bachelor-Studiengang bewerben?

    Das Studium beginnt immer zum Wintersemester. Die Bewerbung erfolgt online beim Studierendensekretariat. Bewerbungsschluss für das anstehende Wintersemester ist für gewöhnlich der 15. Juli.


    Zulassung: Wie viele Plätze gibt es pro Jahr und wie werden sie vergeben?

    Es gibt zehn bis zwölf reguläre Plätze, die nach einem hochschulinternen Numerus clausus (NC) vergeben werden. Der lag

    • Im Wintersemester 2011/12 bei 1,4
    • Im Wintersemester 2010/11 bei 1,5
    • Im Wintersemester 2009/10 bei 1,8
    • Im Wintersemester 2008/09 bei 1,3

    Außerdem steigt die Anzahl der Bewerber: 2009 zum Beispiel gab es insgesamt 268 Bewerber für die zehn bis zwölf regulären Plätze. Abhängig von der Bewerberzahl und ihrer Abiturnoten variiert der NC von Jahr zu Jahr - deswegen sind die hier genannten Zahlen nur ein grober Anhaltspunkt. Auch kann der Numerus clausus bei Nachzulassungen und bei Bewerbern mit Wartesemestern entsprechend niedriger ausfallen.
    Zusätzlich zu den zehn bis zwölf regulären Plätzen werden maximal fünf weitere Plätze an Bewerber vergeben, die bereits vor Antritt des Studiums ein Volontariat abgeschlossen haben, das vom Institut für Journalistik der TU Dortmund anerkannt wird.


    Einschreibung: Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um mich einzuschreiben?

    Wer eine Zulassung erhalten hat, muss zur Einschreibung neben der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) eine mindestens sechswöchige Hospitation in der Redaktion eines aktuellen journalistischen Mediums nachweisen. Details sind in den folgenden Absätzen nachzulesen.

  • Hospitation

    Hospitation

    Welche Hospitationen werden anerkannt?

    Die Hospitation kann in einer Tageszeitung, einer wöchentlich erscheinenden Zeitung oder Zeitschrift, einer Hörfunk- oder Fernsehanstalt oder bei einem aktuellen Online-Medium absolviert werden. Auch sechswöchige Hospitationen bei qualitativ hochwertigen Monatsmedien werden anerkannt. Ziel der Hospitation ist es, wiederkehrende journalistische Basisroutinen kennen zu lernen.

    Hospitationen bei Medien, die seltener als einmal im Monat erscheinen, werden in der Regel nicht anerkannt. Aufgrund der langen Abstände zwischen den Veröffentlichungen ist es hier in der Regel nicht möglich, die journalistischen Routinen kennen zu lernen. Nicht anerkannt werden zudem Hospitationen in der Redaktion eines Anzeigenblattes, einer PR-Agentur oder in nicht journalistischen Medien.

    Die sechswöchige Hospitationsdauer kann gesplittet und auf verschiedene Medien verteilt werden. Es werden zwei dreiwöchige Hospitationen oder eine zweiwöchige plus eine vierwöchige Hospitation anerkannt. Dem Institut für Journalistik ist bekannt, dass es für Schüler mitunter schwierig ist, Hospitationsplätze für die Dauer von sechs Wochen zu finden.


    Wird freie Mitarbeit als Ersatz für eine Hospitation anerkannt?

    Eine regelmäßige freie Mitarbeit in einer der genannten Redaktionen gilt dann als gleichwertig zur Hospitation, wenn sie mindestens sechs Monate gedauert hat und der Bewerber mindestens zwei der drei folgenden Aufgaben wahrgenommen hat:

    • Besuch von Terminen und selbstständiges Schreiben von Texten
    • Bearbeitung fremder Texte (kürzen, umschreiben, titeln)
    • Sonntags- bzw. Spätdienst

    Wann ist die Hospitation nachzuweisen?

    Eine Bescheinigung über eine Hospitation bzw. eine adäquate freie Mitarbeit muss am Institut für Journalistik abgezeichnet und zur Einschreibung (normalerweise im August) vorgelegt werden. Die Hospitationsbescheinigung muss Auskunft über Dauer und Inhalt der Arbeit geben. Ohne diesen Nachweis ist keine Einschreibung möglich! Zur vorherigen Bewerbung für einen Studienplatz muss diese Bescheinigung noch nicht vorliegen. Termine, zu denen der Hospitationsnachweis abgezeichnet werden kann, veröffentlicht das Institut für Journalistik vorab auf seiner Homepage.


    Wann muss die Hospitation abgeschlossen sein?

    Die Hospitation sollte zum Termin der Einschreibung bereits abgeschlossen sein. Ausnahmefälle können eintreten, wenn für die Bewerber die Zeit zwischen Abitur bzw. Wehr- oder Ersatzdienst und Studienbeginn zu knapp ist, um diese Bedingung zu erfüllen. In diesen Fällen genügt eine Zusage des Medienbetriebes, dass das Praktikum bis zum Beginn der Vorlesungszeit (01.10. des jeweiligen Jahres) absolviert sein wird. Zum Zeitpunkt der Einschreibung sollten dann mindestens zwei Drittel der Hospitation bereits abgeleistet sein. Liegen weniger als sechs Wochen zwischen Ende der Dienstzeit und Einschreibung, kann die Hospitation auch im ersten Studienjahr nachgeholt werden. Über solche Ausnahmeregelungen entscheidet der Prüfungsausschuss auf Antrag.

  • Weitere Leistungen vor dem Studium

    Weitere Leistungen vor dem Studium

    Ich habe bereits ein naturwissenschaftliches Fach abgeschlossen oder entsprechende Leistungsscheine erworben und möchte jetzt Wissenschaftsjournalismus studieren. Wie geht das?

    Studierende, die bereits ein naturwissenschaftliches oder medizinisches Studium absolviert haben, müssen sich derzeit wie alle anderen auf die Studienplätze des Bachelor-Studiengangs bewerben. Erhalten sie einen Platz, so können diese sich auf Antrag beim Prüfungsausschuss ihre bisher erbrachten Leistungen anerkennen lassen und so das Studium beschleunigen. Einen speziellen Aufbaustudiengang für bereits ausgebildete Naturwissenschaftler, Ingenieure oder Mediziner gibt es aktuell nicht. Der Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus setzt den Bachelor-Abschluss in Wissenschaftsjournalismus und ein mindestens einjähriges Volontariat voraus.


    Kann ich bereits vor Beginn des Studiums ein Volontariat absolvieren?

    Ja! Für Bewerber, die bereits ein Volontariat absolviert haben, gibt es pro Jahr bis zu fünf Studienplätze zusätzlich zu den regulären zehn bis zwölf Plätzen, die über den Numerus clausus vergeben werden. Für Studierende mit bereits abgeschlossenem Volontariat, das vom Prüfungsausschuss anerkannt wurde, entfällt das studieninterne Volontariat im siebten und achten Semester des Bachelor-Studiengangs.


    Wird jedes Volontariat, das vor dem Wissenschaftsjournalismus-Studium absolviert wurde, anerkannt?

    Nicht unbedingt. Es werden nur Volontariate anerkannt, die eindeutig journalistisch sind, also Volontariate bei Zeitungen, Radiosendern, Fernsehsendern und Online-Medien. Während im Bachelor-Studiengang Journalistik das Medium tagesaktuell arbeiten muss, ist die mindestens tägliche Erscheinunungsweise im Bachelor-Studiengang Wissenschaftsjournalismus nicht das ausschlaggebende Kriterium:

    Ein Volontariat bei einer qualitativ hochwertigen Technik-Zeitschrift kann - nach einer Einzelfallprüfung - eventuell anerkannt werden. Eindeutig nicht-journalistische Volontariate wie zum Beispiel bei einem Anzeigenblatt, bei einer PR-Agentur oder in einem Schulbuchverlag werden generell nicht anerkannt.


    Kann ich vor der Bewerbung bzw. dem Studium schon einmal üben, wissenschaftsjournalistisch zu arbeiten?

    Ja, und zwar im Rahmen des Uni-Projektes "do-camp-ing", das einmal pro Jahr stattfindet. Hier kann die Welt der Informatik, Elektrotechnik und Ingenieurwissenschaften entdeckt werden. Unter Anleitung der Lehrredaktionen des Instituts für Journalistik können sich Schülerinnen und Schüler als Wissenschaftsjournalisten ausprobieren. Es entstehen Artikel oder Beiträge, die in den Campus-Medien veröffentlicht werden. Dazu gibt es vom Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus noch interessante Informationen über die Arbeit in den ganz großen Redaktionen.

  • Orientierungswoche und Vorkurse

    Orientierungswoche und Vorkurse

    Ich habe einen Studienplatz und mich eingeschrieben: Wann geht das Studium richtig los? Gibt es eine Orientierungswoche?

    Das Wintersemester beginnt immer am 1. Oktober, die Vorlesungszeit beginnt normalerweise in der zweiten oder dritten Oktoberwoche. Die Fachschaft des Instituts für Journalistik organisiert für alle Studienanfänger des Instituts (also für die Studiengänge Journalistik, Wissenschaftsjournalismus und Musikjournalismus) eine Orientierungswoche, die in der Woche vor Beginn der Vorlesungszeit stattfindet.

    In dieser "O-Woche" erfährt man alles, was man zum neuen Studentenleben wissen muss, die einzelnen Professoren stellen sich vor, es gibt eine Campus-Rallye und Hilfe beim Stundenplan-Bauen sowie verschiedene Abendveranstaltungen. Informationen stehen beizeiten (ca. Mitte September) auf der Homepage des Instituts für Journalistik.


    Und was ist mit Vorkursen für Mathematik, Chemie und Co.?

    Wer seine Schulkenntnisse in Mathematik, Chemie etc. noch einmal auffrischen möchte, kann sich bei den entsprechenden Fachbereichen der TU Dortmund nach Vorkursen erkundigen. Der Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus und das Institut für Journalistik bieten keine fachlichen Vorkurse an.


Vor dem Masterstudium

  • Zulassungsverfahren

    Zulassungsverfahren

    Wann beginnt der Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus?

    Der Master-Studiengang beginnt jeweils zum Wintersemester. Er wurde erstmals im Wintersemester 2007/2008 angeboten.


    Wann muss ich mich für den Master-Studiengang bewerben?

    Studierenden des Bachelor-Studiengangs Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund empfehlen wir folgendes Vorgehen: Während des Volontariats können sich die Studierenden zunächst für den Bachelor-Studiengang zurückmelden. Nach Abschluss des Bachelors, d.h. nach Vorliegen aller Scheine und Zeugnisse, können sie sich beim Studierendensekretariat dann in den Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus umschreiben lassen.

    Für andere Bewerber gilt eine vom Studierendensekretariat bekannt zu gebende Einschreibungsfrist. Voraussetzung für die Einschreibung ist, dass der Prüfungsausschuss die Ausbildung des Kandidaten als gleichwertig zum Bachelor-Abschluss Wissenschaftsjournalismus an der Technischen Universität Dortmund anerkannt hat.

    Wie schreibe ich mich von Bachelor auf Master um?

    Um von dem Bachelor-Studiengang Wissenschaftsjournalismus in den konsekutiven Master-Studiengang zu wechseln, muss im Rückmeldezeitraum des ersten Master-Semesters ein sogenannter "Antrag auf Änderung des Studiums" beim Studierendensekretariat eingereicht werden. Weitere Informationen und das Formular gibt es beim Studierendensekretariat.


    Wie viele Plätze gibt es im Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus und wie werden diese Plätze vergeben?

    Für den Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus gibt es derzeit keine Zulassungsbeschränkung. Jeder Bewerber, der die Voraussetzungen für eine Zulassung erfüllt, erhält einen Studienplatz. Details sind dem folgenden Absatz zu entnehmen.

  • Zulassungsvoraussetzungen

    Zulassungsvoraussetzungen

    Welche Voraussetzungen gibt es für die Zulassung zum Master-Studiengang?

    Voraussetzung für die Zulassung zum Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus ist der Bachelor-Abschluss im Fach Wissenschaftsjournalismus an der Technischen Universität Dortmund. Zugelassen werden nur Absolventen, die das Bachelor-Studium mindestens mit der Gesamtnote "gut" (Notendurchschnitt besser als 2,5) abgeschlossen haben. In begründeten Fällen kann der Prüfungsausschuss nach einem Auswahlgespräch eine Ausnahme von dieser Regel gewähren.


    Kann ich den Master-Studiengang auch absolvieren, wenn ich an einer anderen Hochschule den Bachelor-Abschluss in Wissenschaftsjournalismus erlangt habe?

    Der Prüfungsausschuss kann den Abschluss im Studiengang Wissenschaftsjournalismus einer anderen Universität als gleichwertig anerkennen. Bedingung dafür ist, dass das Studium ein mindestens zwölfmonatiges Volontariat in einem vom Prüfungsausschuss anerkannten Medium beinhaltet oder der Bewerber ein solches Volontariat zusätzlich zum Studium absolviert hat. Auch hier gilt, dass nur solche Absolventen zum Master-Studiengang zugelassen werden, die mindestens mit der Gesamtnote "gut" (Notendurchschnitt besser als 2,5) abgeschlossen haben.


    Ich habe bereits einen Abschluss in einem naturwissenschaftlichen, medizinischen oder technischen Fach. Kann ich nun den Master in Wissenschaftsjournalismus machen?

    Nein. Der Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus ist kein Aufbaustudiengang für Naturwissenschaftler, Mediziner oder Ingenieure. Eine zentrale Voraussetzung für die Zulassung ist die journalistische Ausbildung, wie sie im Bachelor-Studiengang Wissenschaftsjournalismus durch Seminare, Praktika und das integrierte Volontariat vermittelt wird. Ein naturwissenschaftlicher Abschluss ist deshalb für die Zulassung zum Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus nicht ausreichend.

    Es ist jedoch möglich, sich nach Abschluss eines Fachstudiums für den Bachelor-Studiengang Wissenschaftsjournalismus zu bewerben. Der Prüfungsausschuss kann auf Antrag die bisher erbrachten Leistungen anerkennen, sodass sich die Studienzeit verkürzen kann.


Für Studierende aus dem Ausland

Die meisten ausländischen Studierende kommen mit dem Erasmus-Programm ans Institut für Journalistik (IJ) der TU Dortmund. Mit Unterstützung des Erasmus-Büros des Instituts haben wir hier die wichtigsten und häufigsten Fragen rund um das Austausch-Programm zusammengestellt. Zu guter Letzt wird auch beantwortet, was zu tun ist, wenn man nicht am Erasmus-Programm teilnehmen kann und eine Alternative sucht.

  • Kurse

    Kurse

    Gibt es für Erasmus-Studierende spezielle Kurse?

    Alle Erasmus-Studierende nehmen an den regulären Veranstaltungen teil. Alle Vorlesungen und Seminare des Instituts für Journalistik stehen ihnen offen, auch die Lehrredaktionen. Die Lehrredaktionen simulieren den Redaktionsalltag in einer crossmedialen Redaktion (KURT), die ein Online- und ein Print-Magazin, einen Radiosender und einen Fernsehsender versorgt.

    Ausnahmen gibt es bei Kursen mit Teilnehmer-Beschränkungen oder mit speziellen Anforderungen. Studierende, die diese Anforderungen nicht erfüllen oder durch ein Auswahlverfahren gefallen sind, haben keinen Anspruch auf eine Teilnahme an der speziellen Veranstaltung - das gilt für deutsche wie für ausländische Interessenten.

    Kann ich auch an Kursen anderer Fakultäten teilnehmen?

    Ja. Allerdings sollte mindestens die Hälfte der belegten Kurse aus dem Angebot des Instituts für Journalistik stammen.

    Wo finde ich den Stundenplan?

    Die Technische Universität Dortmund veröffentlicht im Internet ein Vorlesungsverzeichnis mit allen Veranstaltungen.

    Das Institut für Journalistik veröffentlicht auf seinen eigenen Webseiten immer den aktuellen Lehrplan, einmal als tabellarische Übersicht und einmal als Langfassung mit ergänzenden Informationen. Dieser Plan ist immer der aktuell gültige und damit dem hochschulweiten Gesamt-Vorlesungsverzeichnis vorzuziehen.

    Oft sind im Lehrplan keine Credit Points (CPs, ECTS) angegeben. Woher weiß ich, wie viele CP ich in einer Veranstaltung bekommen kann?

    Für die Sprachkurse gibt es eine feste Anzahl an CPs. Bei den anderen Kursen hängt die Punktzahl vor allem vom Arbeitsaufwand pro Semester ab. Für Veranstaltungen mit zwei Semesterwochenstunden (SWS, Stunden à 45 Minuten pro Woche) werden im Durchschnitt zwei CPs vergeben. Für ein Referat erhält man drei zusätzliche CPs; für ein Referat mit schriftlicher Ausarbeitung gibt es fünf CPs.

    Für mündliche oder schriftliche Prüfungen gibt es fünf CPs zusätzlich. Weitere Details zu den ECTS-Credits sind in der Broschüre "DortmundGuide" zu finden. Das Erasmus-Büro übersendet diese Broschüre auf Anfrage.

  • Sprache

    Sprache

    Gibt es englischsprachige Seminare oder Vorlesungen?

    Pro Semester gibt es höchstens ein oder zwei Seminare auf Englisch. Weitere englischsprachige Seminare sind in anderen Instituten und Fakultäten zu finden. Trotzdem ist es sehr wichtig, dass Gaststudenten Deutsch lernen, bevor sie ans Institut für Journalistik kommen. Zu empfehlen ist zudem die Teilnahme an einem Ferien-Intensivkurs, den die Technische Universität Dortmund für alle neuen Erasmus-Studenten anbietet. Mehr Infos gibt es auf den Seiten des Sprachenzentrums.

    Wann findet der Deutsch-Intensivkurs statt und was kostet er?

    Der Kurs beginnt immer einen Monat vor Vorlesungsbeginnt. Er dauert vier Wochen und ist für Erasmus-Studierende kostenlos.

  • Organisation

    Organisation

    Zu welchen Zeiten kann ich am Institut für Journalistik studieren?

    Gaststudenten können sowohl im Wintersemester (Oktober bis März) als auch im Sommersemester (April bis September) am Institut für Journalistik studieren. Die Vorlesungen enden im Februar bzw. im Juli. Danach bleibt Zeit, um Prüfungen abzulegen und Hausarbeiten zu schreiben. Wer am Deutsch-Intensivkurs teilnimmt, muss jeweils einen Monat vor Semesterbeginn anreisen.

    Welche Dokumente muss ich an die Technische Universität Dortmund schicken und wo finde ich die?

    Erasmus-Studenten müssen zunächst ein Anmeldeformular an das Akademische Auslandsamt (AAA) schicken. Das AAA übersendet dann eine Checkliste für organisatorische Angelegenheiten. Außerdem ist noch vor Vorlesungsbeginn ein Learning Agreement (LA) auszufüllen, also das gewünschte Kursprogramm. Erfahrungsgemäß ändern unsere Gaststudenten das Learning Agreement noch einmal während der ersten beiden Vorlesungswochen, weil sich Seminar-Termine geändert haben oder andere Veranstaltungen interessanter sind. Formulare und Vordrucke der Dokumente sind auf der Homepage des AAAzu finden.

    Muss ich irgendwelche Gebühren zahlen?

    Erasmus-Studierende müssen keine Studiengebühren zahlen. Aber es ist ein Sozialbeitrag von zurzeit etwa 250 Euro an die Universitätskasse zu überweisen. Bei der Einschreibung erhält man dazu einen sogenannten Zahlschein. Bitte das Geld NIE ohne diesen Zahlschein überweisen, vor allem nicht ohne Angabe der Matrikelnummer!

    Von dem Sozialbeitrag werden u.a. die Arbeit der Studentenvertretung finanziert, Sozialabgaben geleistet und das Semesterticket bezahlt. Mit dem NRW-Ticket kann man das gesamte Semester lang mit Bus und Bahn durch ganz Nordrhein-Westfalen (NRW) fahren; ausgenommen sind jedoch Züge des Fernverkehrs, also IC, ICE und EC. Nach 19 Uhr und am Wochenende kann man noch eine Person kostenlos auf sein Ticket mitnehmen.

  • Kontakt

    Kontakt

    An wen kann ich mich wenden, wenn ich noch weitere Fragen habe?

    Ansprechpartner bei allen Fragen rund um Unterbringung, Sprachkurse oder Versicherungen ist das Akademische Auslandsamt. Zum AAA

    Bei Fragen zum Studium, z.B. Vorlesungsbeginn und Learning Agreement, ist das Erasmus-Büro des Instituts für Journalistik da. Nach der Anmeldung nennt das Erasmus-Büro jedem Gaststudenten einen Mentor, der bei organisatorischen Angelegenheiten behilflich ist.

  • Alternative zu Erasmus

    Alternative zu Erasmus

    Wie kann ich am Institut für Journalistik studieren, wenn ich nicht am Erasmus-Programm teilnehmen kann?

    Neben dem Studien-Austausch besteht die Möglichkeit, Unterstützung vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) zu bekommen oder das gesamte Studium am Institut für Journalistik zu absolvieren und sich regulär als Student einzuschreiben.


Bildrechte Foto oben: flickr.com/Chung Ho Leung