Deutsch-Französisches Seminar

Adenauer und de Gaulle pflegten sie, Kohl und Mitterand auch, bei Merkel und Hollande weiß man's nicht immer so genau. Doch beim Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus und beim Studiengang Communication scientifique et technique in Straßburg kann man sicher sein: Die deutsch-französische Freundschaft lebt!

Der Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus kooperiert seit dem Wintersemester 2005/2006 mit der Université de Strasbourg (ehemals Université Louis Pasteur, ULP) und seit 2013 auch mit der Université de Bourgogne in Dijon. Etwa einmal im Jahr organisiert Prof. Holger Wormer zusammen mit Prof. Eric Heilmann und PD Elsa Poupardin ein deutsch-französisches Projekt zu einem wissenschaftsjournalistischen Thema.

Kooperation mit Strasbourg und Dijon seit 2006

Den Auftakt gab im Februar 2006 ein einwöchiges Seminar in Berlin zu "Gentests und Ethik". An der Veranstaltung nahmen Studierende der Dortmunder Studiengänge Journalistik und Wissenschaftsjournalismus teil sowie Studierende des Straßburger Master-Studiengangs Communication scientifique et technique. Der "esprit franco-allemand" prägte dieses Seminar - der Entschluss, die Kooperation fortzusetzen, fiel noch am Tagungsort.

Die Kooperation steht in der Tradition der Völkerverständigung, doch ihre Wirkung erschöpft sich darin keineswegs. Die binationale Zusammenarbeit wird der Internationalität im Feld Wissenschaftsjournalismus gerecht. Dass der Fokus dabei auf Frankreich liegt, soll die Berichterstattung über Forschung aus den europäischen Nachbarländern fördern, die derzeit in den Medien hinter den USA zurückliegen.