Vor dem Studium


Vor dem Bachelorstudium

  • Bewerbung, Zulassung und Einschreibung

    Bewerbung, Zulassung und Einschreibung

    Bewerbung, Zulassung, Einschreibung: Was ist das eigentlich?

    Da es bei dem Hospitationsnachweis hin und wieder Verwirrung über den Unterschied dieser drei Begriffe gibt, seien diese hier in chronologischer Reihenfolge erklärt: Interessenten für einen Platz im Bachelor-Studiengang Wissenschaftsjournalismus schicken zunächst ihre Bewerbung an das Studierendensekretariat.

    Das Studierendensekretariat eröffnet nach Ablauf der Bewerbungsfrist das Zulassungsverfahren. Wer einen Zulassungsbescheid erhalten hat, kann sich in den Studiengang einschreiben und dadurch den Studienplatz annehmen. Die Einschreibung, auch Immatrikulation genannt, muss innerhalb einer bestimmten Frist erfolgen, die im Zulassungsbescheid vermerkt ist. Schreibt man sich nicht rechtzeitig ist, wird der Platz einem anderen Kandidaten von der Warteliste zugeteilt (Nachrückverfahren).

    Der Hospitationsnachweis gehört (noch) nicht in die Bewerbung, sondern ist erst bei der Einschreibung vorzulegen. Weitere Informationen dazu hält das Studierendensekretariat bereit.


    Bewerbung: Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um mich für einen Studienplatz zu bewerben?

    Grundsätzlich ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur) nötig. Außerdem muss die Online-Bewerbung rechtzeitig beim Studierendensekretariat eingegangen sein. Bei der Einschreibung, also zu einem späteren Zeitpunkt, ist dann noch der Nachweis einer mindestens sechswöchige Hospitation in der Redaktion eines aktuellen journalistischen Mediums notwendig (siehe Fragen weiter unten).


    Bewerbung: Wann muss ich mich für den Bachelor-Studiengang bewerben?

    Das Studium beginnt immer zum Wintersemester. Die Bewerbung erfolgt online beim Studierendensekretariat. Bewerbungsschluss für das anstehende Wintersemester ist für gewöhnlich der 15. Juli.


    Zulassung: Wie viele Plätze gibt es pro Jahr und wie werden sie vergeben?

    Es gibt zehn bis zwölf reguläre Plätze, die nach einem hochschulinternen Numerus clausus (NC) vergeben werden. Der lag

    • Im Wintersemester 2011/12 bei 1,4
    • Im Wintersemester 2010/11 bei 1,5
    • Im Wintersemester 2009/10 bei 1,8
    • Im Wintersemester 2008/09 bei 1,3

    Außerdem steigt die Anzahl der Bewerber: 2009 zum Beispiel gab es insgesamt 268 Bewerber für die zehn bis zwölf regulären Plätze. Abhängig von der Bewerberzahl und ihrer Abiturnoten variiert der NC von Jahr zu Jahr - deswegen sind die hier genannten Zahlen nur ein grober Anhaltspunkt. Auch kann der Numerus clausus bei Nachzulassungen und bei Bewerbern mit Wartesemestern entsprechend niedriger ausfallen.
    Zusätzlich zu den zehn bis zwölf regulären Plätzen werden maximal fünf weitere Plätze an Bewerber vergeben, die bereits vor Antritt des Studiums ein Volontariat abgeschlossen haben, das vom Institut für Journalistik der TU Dortmund anerkannt wird.


    Einschreibung: Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um mich einzuschreiben?

    Wer eine Zulassung erhalten hat, muss zur Einschreibung neben der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) eine mindestens sechswöchige Hospitation in der Redaktion eines aktuellen journalistischen Mediums nachweisen. Details sind in den folgenden Absätzen nachzulesen.

  • Hospitation

    Hospitation

    Welche Hospitationen werden anerkannt?

    Die Hospitation kann in einer Tageszeitung, einer wöchentlich erscheinenden Zeitung oder Zeitschrift, einer Hörfunk- oder Fernsehanstalt oder bei einem aktuellen Online-Medium absolviert werden. Auch sechswöchige Hospitationen bei qualitativ hochwertigen Monatsmedien werden anerkannt. Ziel der Hospitation ist es, wiederkehrende journalistische Basisroutinen kennen zu lernen.

    Hospitationen bei Medien, die seltener als einmal im Monat erscheinen, werden in der Regel nicht anerkannt. Aufgrund der langen Abstände zwischen den Veröffentlichungen ist es hier in der Regel nicht möglich, die journalistischen Routinen kennen zu lernen. Nicht anerkannt werden zudem Hospitationen in der Redaktion eines Anzeigenblattes, einer PR-Agentur oder in nicht journalistischen Medien.

    Die sechswöchige Hospitationsdauer kann gesplittet und auf verschiedene Medien verteilt werden. Es werden zwei dreiwöchige Hospitationen oder eine zweiwöchige plus eine vierwöchige Hospitation anerkannt. Dem Institut für Journalistik ist bekannt, dass es für Schüler mitunter schwierig ist, Hospitationsplätze für die Dauer von sechs Wochen zu finden.


    Wird freie Mitarbeit als Ersatz für eine Hospitation anerkannt?

    Eine regelmäßige freie Mitarbeit in einer der genannten Redaktionen gilt dann als gleichwertig zur Hospitation, wenn sie mindestens sechs Monate gedauert hat und der Bewerber mindestens zwei der drei folgenden Aufgaben wahrgenommen hat:

    • Besuch von Terminen und selbstständiges Schreiben von Texten
    • Bearbeitung fremder Texte (kürzen, umschreiben, titeln)
    • Sonntags- bzw. Spätdienst

    Wann ist die Hospitation nachzuweisen?

    Eine Bescheinigung über eine Hospitation bzw. eine adäquate freie Mitarbeit muss am Institut für Journalistik abgezeichnet und zur Einschreibung (normalerweise im August) vorgelegt werden. Die Hospitationsbescheinigung muss Auskunft über Dauer und Inhalt der Arbeit geben. Ohne diesen Nachweis ist keine Einschreibung möglich! Zur vorherigen Bewerbung für einen Studienplatz muss diese Bescheinigung noch nicht vorliegen. Termine, zu denen der Hospitationsnachweis abgezeichnet werden kann, veröffentlicht das Institut für Journalistik vorab auf seiner Homepage.


    Wann muss die Hospitation abgeschlossen sein?

    Die Hospitation sollte zum Termin der Einschreibung bereits abgeschlossen sein. Ausnahmefälle können eintreten, wenn für die Bewerber die Zeit zwischen Abitur bzw. Wehr- oder Ersatzdienst und Studienbeginn zu knapp ist, um diese Bedingung zu erfüllen. In diesen Fällen genügt eine Zusage des Medienbetriebes, dass das Praktikum bis zum Beginn der Vorlesungszeit (01.10. des jeweiligen Jahres) absolviert sein wird. Zum Zeitpunkt der Einschreibung sollten dann mindestens zwei Drittel der Hospitation bereits abgeleistet sein. Liegen weniger als sechs Wochen zwischen Ende der Dienstzeit und Einschreibung, kann die Hospitation auch im ersten Studienjahr nachgeholt werden. Über solche Ausnahmeregelungen entscheidet der Prüfungsausschuss auf Antrag.

  • Weitere Leistungen vor dem Studium

    Weitere Leistungen vor dem Studium

    Ich habe bereits ein naturwissenschaftliches Fach abgeschlossen oder entsprechende Leistungsscheine erworben und möchte jetzt Wissenschaftsjournalismus studieren. Wie geht das?

    Studierende, die bereits ein naturwissenschaftliches oder medizinisches Studium absolviert haben, müssen sich derzeit wie alle anderen auf die Studienplätze des Bachelor-Studiengangs bewerben. Erhalten sie einen Platz, so können diese sich auf Antrag beim Prüfungsausschuss ihre bisher erbrachten Leistungen anerkennen lassen und so das Studium beschleunigen. Einen speziellen Aufbaustudiengang für bereits ausgebildete Naturwissenschaftler, Ingenieure oder Mediziner gibt es aktuell nicht. Der Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus setzt den Bachelor-Abschluss in Wissenschaftsjournalismus und ein mindestens einjähriges Volontariat voraus.


    Kann ich bereits vor Beginn des Studiums ein Volontariat absolvieren?

    Ja! Für Bewerber, die bereits ein Volontariat absolviert haben, gibt es pro Jahr bis zu fünf Studienplätze zusätzlich zu den regulären zehn bis zwölf Plätzen, die über den Numerus clausus vergeben werden. Für Studierende mit bereits abgeschlossenem Volontariat, das vom Prüfungsausschuss anerkannt wurde, entfällt das studieninterne Volontariat im siebten und achten Semester des Bachelor-Studiengangs.


    Wird jedes Volontariat, das vor dem Wissenschaftsjournalismus-Studium absolviert wurde, anerkannt?

    Nicht unbedingt. Es werden nur Volontariate anerkannt, die eindeutig journalistisch sind, also Volontariate bei Zeitungen, Radiosendern, Fernsehsendern und Online-Medien. Während im Bachelor-Studiengang Journalistik das Medium tagesaktuell arbeiten muss, ist die mindestens tägliche Erscheinunungsweise im Bachelor-Studiengang Wissenschaftsjournalismus nicht das ausschlaggebende Kriterium:

    Ein Volontariat bei einer qualitativ hochwertigen Technik-Zeitschrift kann - nach einer Einzelfallprüfung - eventuell anerkannt werden. Eindeutig nicht-journalistische Volontariate wie zum Beispiel bei einem Anzeigenblatt, bei einer PR-Agentur oder in einem Schulbuchverlag werden generell nicht anerkannt.


    Kann ich vor der Bewerbung bzw. dem Studium schon einmal üben, wissenschaftsjournalistisch zu arbeiten?

    Ja, und zwar im Rahmen des Uni-Projektes "do-camp-ing", das einmal pro Jahr stattfindet. Hier kann die Welt der Informatik, Elektrotechnik und Ingenieurwissenschaften entdeckt werden. Unter Anleitung der Lehrredaktionen des Instituts für Journalistik können sich Schülerinnen und Schüler als Wissenschaftsjournalisten ausprobieren. Es entstehen Artikel oder Beiträge, die in den Campus-Medien veröffentlicht werden. Dazu gibt es vom Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus noch interessante Informationen über die Arbeit in den ganz großen Redaktionen.

  • Orientierungswoche und Vorkurse

    Orientierungswoche und Vorkurse

    Ich habe einen Studienplatz und mich eingeschrieben: Wann geht das Studium richtig los? Gibt es eine Orientierungswoche?

    Das Wintersemester beginnt immer am 1. Oktober, die Vorlesungszeit beginnt normalerweise in der zweiten oder dritten Oktoberwoche. Die Fachschaft des Instituts für Journalistik organisiert für alle Studienanfänger des Instituts (also für die Studiengänge Journalistik, Wissenschaftsjournalismus und Musikjournalismus) eine Orientierungswoche, die in der Woche vor Beginn der Vorlesungszeit stattfindet.

    In dieser "O-Woche" erfährt man alles, was man zum neuen Studentenleben wissen muss, die einzelnen Professoren stellen sich vor, es gibt eine Campus-Rallye und Hilfe beim Stundenplan-Bauen sowie verschiedene Abendveranstaltungen. Informationen stehen beizeiten (ca. Mitte September) auf der Homepage des Instituts für Journalistik.


    Und was ist mit Vorkursen für Mathematik, Chemie und Co.?

    Wer seine Schulkenntnisse in Mathematik, Chemie etc. noch einmal auffrischen möchte, kann sich bei den entsprechenden Fachbereichen der TU Dortmund nach Vorkursen erkundigen. Der Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus und das Institut für Journalistik bieten keine fachlichen Vorkurse an.


Vor dem Masterstudium

  • Zulassungsverfahren

    Zulassungsverfahren

    Wann beginnt der Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus?

    Der Master-Studiengang beginnt jeweils zum Wintersemester. Er wurde erstmals im Wintersemester 2007/2008 angeboten.


    Wann muss ich mich für den Master-Studiengang bewerben?

    Studierenden des Bachelor-Studiengangs Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund empfehlen wir folgendes Vorgehen: Während des Volontariats können sich die Studierenden zunächst für den Bachelor-Studiengang zurückmelden. Nach Abschluss des Bachelors, d.h. nach Vorliegen aller Scheine und Zeugnisse, können sie sich beim Studierendensekretariat dann in den Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus umschreiben lassen.

    Für andere Bewerber gilt eine vom Studierendensekretariat bekannt zu gebende Einschreibungsfrist. Voraussetzung für die Einschreibung ist, dass der Prüfungsausschuss die Ausbildung des Kandidaten als gleichwertig zum Bachelor-Abschluss Wissenschaftsjournalismus an der Technischen Universität Dortmund anerkannt hat.

    Wie schreibe ich mich von Bachelor auf Master um?

    Um von dem Bachelor-Studiengang Wissenschaftsjournalismus in den konsekutiven Master-Studiengang zu wechseln, muss im Rückmeldezeitraum des ersten Master-Semesters ein sogenannter "Antrag auf Änderung des Studiums" beim Studierendensekretariat eingereicht werden. Weitere Informationen und das Formular gibt es beim Studierendensekretariat.


    Wie viele Plätze gibt es im Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus und wie werden diese Plätze vergeben?

    Für den Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus gibt es derzeit keine Zulassungsbeschränkung. Jeder Bewerber, der die Voraussetzungen für eine Zulassung erfüllt, erhält einen Studienplatz. Details sind dem folgenden Absatz zu entnehmen.

  • Zulassungsvorraussetzungen

    Zulassungsvorraussetzungen

    Welche Voraussetzungen gibt es für die Zulassung zum Master-Studiengang?

    Voraussetzung für die Zulassung zum Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus ist der Bachelor-Abschluss im Fach Wissenschaftsjournalismus an der Technischen Universität Dortmund. Zugelassen werden nur Absolventen, die das Bachelor-Studium mindestens mit der Gesamtnote "gut" (Notendurchschnitt besser als 2,5) abgeschlossen haben. In begründeten Fällen kann der Prüfungsausschuss nach einem Auswahlgespräch eine Ausnahme von dieser Regel gewähren.


    Kann ich den Master-Studiengang auch absolvieren, wenn ich an einer anderen Hochschule den Bachelor-Abschluss in Wissenschaftsjournalismus erlangt habe?

    Der Prüfungsausschuss kann den Abschluss im Studiengang Wissenschaftsjournalismus einer anderen Universität als gleichwertig anerkennen. Bedingung dafür ist, dass das Studium ein mindestens zwölfmonatiges Volontariat in einem vom Prüfungsausschuss anerkannten Medium beinhaltet oder der Bewerber ein solches Volontariat zusätzlich zum Studium absolviert hat. Auch hier gilt, dass nur solche Absolventen zum Master-Studiengang zugelassen werden, die mindestens mit der Gesamtnote "gut" (Notendurchschnitt besser als 2,5) abgeschlossen haben.


    Ich habe bereits einen Abschluss in einem naturwissenschaftlichen, medizinischen oder technischen Fach. Kann ich nun den Master in Wissenschaftsjournalismus machen?

    Nein. Der Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus ist kein Aufbaustudiengang für Naturwissenschaftler, Mediziner oder Ingenieure. Eine zentrale Voraussetzung für die Zulassung ist die journalistische Ausbildung, wie sie im Bachelor-Studiengang Wissenschaftsjournalismus durch Seminare, Praktika und das integrierte Volontariat vermittelt wird. Ein naturwissenschaftlicher Abschluss ist deshalb für die Zulassung zum Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus nicht ausreichend.

    Es ist jedoch möglich, sich nach Abschluss eines Fachstudiums für den Bachelor-Studiengang Wissenschaftsjournalismus zu bewerben. Der Prüfungsausschuss kann auf Antrag die bisher erbrachten Leistungen anerkennen, sodass sich die Studienzeit verkürzen kann.