Der Medien-Doktor

Von Journalisten für Journalisten: Der Medien-Doktor übernimmt als Online-Medium eine grundlegende Beobachtungs- und Aufklärungsfunktion - auch gegenüber den Medien selbst. Besonders im Medizinjournalismus sind Quellentransparenz und eine gründliche Recherche wichtig.

Das Projekt wurde am Lehrstuhl für Wissenschaftsjournalismus entwickelt. Mehrmals pro Woche begutachtet ein Gutachterpool aus erfahrenen Wissenschafts- und Medizinjournalisten Beiträge nach definierten Kriterien: Ein Beitrag über eine medizinische Therapie, ein Medikament oder ein Diagnoseverfahren gilt dann als besonders gut, wenn sich die Medien-Nutzer ein möglichst vollständiges Bild über dessen Vor- und Nachteile machen können.


Perle im Netz: Zwei Auszeichungen innerhalb eines Jahres

Erst seit November 2010 ist medien-doktor.de online und konnte schon zwei wichtige Auszeichnungen gewinnen.

Zum einen wurde das Projekt für den Grimme Online Award 2011 nominiert. Für den bedeutendsten deutschen Internet-Preis hat die Nominierungskommission des Grimme-Instituts aus fast 2.100 Vorschlägen 25 Websites für die Endrunde ausgewählt - darunter auch der Dortmunder Medien-Doktor.


"Dass unsere Arbeit innerhalb so kurzer Zeit bereits eine solche öffentliche Wertschätzung genießt, spornt uns als Team noch mehr an"

Projektleiter Prof. Holger Wormer vom Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus

"Dass die Praxis des Medien-Doktors schon jetzt als ‚Perle im Netz‘ gilt, ist auch ein Beleg dafür, wie wichtig Medizin-Berichterstattung für die Nutzer ist - und wie wichtig journalistische Qualität in diesem Segment ist, bei dem es meist um Patienten und andere Betroffene geht."

Holger Hettwer von der Initiative Wissenschaftsjournalismus

Außerdem haben es Wormer und Marcus Anhäuser in die Top 3 der "Wissenschaftsjournalisten des Jahres 2011" geschafft. Das "medium magazin" wählte sie stellvertretend für das gesamte Medien-Doktor-Team, "weil sie und ihre Mitstreiter für einen besseren Medizinjournalismus einstehen und Journalisten Tools an die Hand geben, um die Qualität wissenschaftlicher Texte zu hinterfragen", so die Begründung der Jury. Zum achten Mal ehrte diese in zehn Kategorien die besten Journalistinnen und Journalisten ihres Fachs.

 

 

 


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